Salt in the air – Sand in my hair 

Unsere Planänderung früher von Indien abzuhauen, hat uns auf die wunderschöne, thailändische Insel Koh Samet gebracht. Nun sinds doch ganz offiziell vier Länder statt drei. Und wir sind so glücklich darüber. 
Koh Samet ist nur 3 Busstunden und eine halbe Stunde mit der Fähre von Bangkok entfernt. Die ganze Insel ist Nationalpark und obwohl der Tourismus auch hier in den letzten Jahren zugenommen hat, gibt es immer noch traumhaft ruhige Buchten, Dschungel und es sind hauptsächlich Thais die hier ihren Urlaub verbringen. 

Die Tage hier auf der Insel tun uns gerade sooo gut. Wir schlafen bis mittags (haben wir in den letzten 5 Wochen NIE gemacht), frühstücken lecker bei Bilbo (einem Briten der hier her ausgewandert ist, er hat auch schon fast die ganze Welt gesehen, wir quatschen über unsere Reisen, Erfahrungen und unsere Leben, er hat sich in die thailändische Sonne und in ein thailändisches Mädchen verliebt, und die zwei führen seit 6 Jahren das gemütliche Café mit dem besten Frühstück ever!).

Der Dreadhead ist Bilbo: 

Wir leihen uns ein Moped und erkunden damit die Insel! So cool, wenn man endlich mal wieder selber fahren kann, flexibel ist und umgebunden. Der Linksverkehr ist auf so einer Miniinsel (7km lang und 3km breit, mit nur einer Straße) auch kein Problem. 

Die Strände sind traumhaft, super weicher, feiner, weißer Sandstrand und türkises, glasklares Meer. Und überall sooo supersüße, verschmuste Straßen- bzw. Strandhunde. Wir sind sooo verliebt! 

Zeit zum Lesen, entspannen, erholen… die Nordindienerlebnisse stecken mir noch in den Knochen. Ich denk viel darüber nach, wie ich damit umgehen soll. Nur weil ich da weg bin, ist ja die Situation dort nicht anders. Anfangs hab ich mir mit dem „genießen“ und „loslassen“ sehr schwer getan… ich fühl mich einfach so privilegiert und hab das Gefühl ich „darf“ das alles hier nicht genießen… wieso gehts mir so gut und so vielen anderen so schlecht? Bei dem Gedanken fühl ich mich einfach nicht gut … aber ich kanns ja nicht ändern. ICH kann nichts dafür, dass unsere Welt so schrecklich unfair ist. Und ich fühl mich so machtlos… der einzige Weg, mich wieder gut in meiner Haut zu fühlen ist einfach dankbar für das alles zu sein. Und mich auf das ganze Gute auf dieser Welt zu fokussieren. Auch wenn so viel Schlimmes und Ungerechtes auf unserem Planeten passiert, gibts ja mindestens genauso viel Schönes!!! Diese wundervolle Natur, die wunderbaren Menschen und die tollen Projekte… es ist natürlich wichtig, nicht weg zu sehn und aufzustehen, aber genauso wichtig ist es das ganze Positive zu sehn und dankbar und glücklich zu sein! 

Im Meer, lass ich mich vom Salzwasser auf der Oberfläche treiben. Meine Ohren sind unter Wasser, es ist ganz leise. Ich schmeck das Salz und rieche die salzige warme Luft. Oh gott wie ist das herrlich. Einfach loslassen. 

Abends sehen wir die Feuershows am Strand! Wow, wie beeindruckend! 1000 Feuerfunken ❤


Mittlerweile sind wir fast bei der Hälfte unserer Reise angekommen. 6 Wochen sind wir nun schon unterwegs. Langsam kommen auch Gedanken an zu Hause hoch.. ich plan schon die Umgestaltung unseres Wohnzimmers. Haha. Das Kreative fehlt mir schon… und ich merk jetzt schon, dass wir ganz anders heim kommen werden, als wir gestartet sind. Da muss Zuhause auch Veränderung her. Ich denke über Bachelorarbeit, Master und Zukunft nach. Laurent über Ausbildungen und neue Jobideen.


Ach und die süßen Hundebabys hier… wir spielen den ganzen Tag mit ihnen…und können uns kaum trennen. 

Als wäre Hundekind alleine noch nicht süß genug, spielt noch ein Menschenkind mit. Zum knutschen!!! 

Soo unglaublich schön hier…. unsere Seelen fühlen sich wieder richtig wohl in unserer Haut ❤

Und außerdem freuen wir uns schon sooooo auf unsere Freunde die uns übermorgen in Bangkok besuchen!!! Juhuuu endlich ist es soweit! Wir zerplatzen fast vor Vorfreude! Ein neues Abenteuer wartet! 💕

5 Kommentare zu „Salt in the air – Sand in my hair “

  1. Ihr Lieben,
    es ist soooo eine Freude, mit Euch diese Reiseeindrücke zu teilen 🙂 Wir freuen uns soooo, dass Ihr nun so viel Dankbarkeit empfindet und zuversichtlich weiterreist. Das Leben hat sooo viele Gesichter. Und was Ihr als so arm und ungerecht empfindet, ist für viele Mernschen ganz normal und sie fühlen sich gar nicht arm. Das ist eine Frage der Perspektive. Bei uns gibt’s viele Menschen, die „reich“ sind und sehr unglücklich und sich arm oder als Opfer fühlen…
    Danke für diese wunderschönen Fotos – einfach ergreifend.
    Beim Lesen Eures blogs kann ich mitfühlen, mitriechen, mithören und in diese besonderen Welten eintauchen. Ich freue mich riesig mit Euch 🙂
    Bussi, Irmi Mum

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  2. Hallo liebe Lin lieber Laurent,

    es ist wie mit dem zeiträtsel ich freu mich die ganze Woche auf die nächste Ausgabe . so gehts mir mit dem blogg. Treffent und sinnberührend verfasst. Viele die ich gesprochen habe auch der Jonny haben den gleichen Eindruck. Weiter so – nun kommen die Aussies und alles wird sehr gruppig. Wie gehts der Mamma von Laurent fleigt die nun doch nicht?

    LG DAD

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