Namasthe Kathmandu

Yeay! Wir sind daaaaa!!!

Nach unseren zwei entspannten Flügen (im zweiten von Abu Dhabi nach Kathmandu waren nur Nepalis und Trekker im Flieger) sind wir gut und sicher, aber ziemlich geschafft am Kathmandu Airport angekommen. Wow, da konnten wir gleich mal Nepalfeeling schnuppern, ich war noch nie auf so einem abgfuckten, chaotischen Flughafen an dem man sich seine Rucksäcke und Koffer auf einem riesigen Haufen am Boden neben der Baggage Claim suchen konnte. Aber wir haben sie gefunden und wurden herzlich von einem süßen Welpen und super lieben Nepalis in unserem Hostel mit Everest Beer und Momos (gefüllte Teigtaschen – ein Nationalgericht hier) empfangen. Glücklich fielen wir dann in unser Bett, endlich sind wir hier und unser Abenteuer ist nun wirklich Realität. 🙂

Nach einem super leckeren Frühstück, machten wir uns dann zu Fuß auf den Weg nach Thamel (Backpackerviertel in Kathmandu) unsere ersten Eindrücke von dieser chaotischen, quirrligen Stadt aufsaugen. Die Straßen sind staubig und dreckig, Müll liegt überall, es is bunt und laut, der Verkehr zischt kreuz und quer durch die Straßen, die Autos, Busse und Motorräder hupen, der Duft von leckeren Gewürzen, Räucherstäbchen und Streetfood wechselt sich ab mit Urin, Kanal und verbranntem Plastik. Überall schlafen Straßenhunde in der Mittagshitze. Wir lassen uns treiben und versuchen nicht bei jedem Shop gleich schwach zu werden, das Angebot von Trekkingzubehör, Klamotten, Gewürzen, Taschen und Schmuck lässt unsere Herzen schon am ersten Tag höher schlagen. Also lieber weg von dem Trouble zum Durbar Square, das Tempelviertel in Kathmandu. Dort angekommen, merken wir dass hier noch viel vom Erdbeben 2015 zerstört ist. Einige Tempel sind mit Bambus eingerüstet und Sperrzone, andere schon restauriert und manche hat es wie durch ein Wunder nicht getroffen. Wir gehen von Tempel zu Tempel und bewundern die alten Bauwerke und die Nepali Frauen in ihren bunten Saris. Am Weg zurück nach Thamel kommen wir durch Märkte, an denen Obst, Früchte, Gemüse, Fisch und Fleisch auf offener Straße angeboten werden… der Fischgestank steigt uns in die Nase, aber das nächste Räucherstäbchen lässt nicht lange auf sich warten. Wir flüchten aus dem Chaos auf ein Rooftop Restaurant und genießen die atemberaubende Aussicht über die Stadt und die angrenzenden Berge. Beim Rückweg zum Hostel kommen wir noch an einem anderen Tempel vorbei: Kaathe Swyambhu Shee, dort fragt mich eine Schar Kinder nach meinem Namen und dann schrien sie: „Linn buy me icecream okay???“ Garnicht so einfach den süßen Kulleraugen zu widerstehen.

Abends im Hostel angekommen erfahren wir, dass wir unser Zimmer nicht verlängern können „all fully booked“. Deshalb entscheiden wir, gleich am nächsten Tag um 6 Uhr mit dem Bus 9 Stunden über die Berge nach Pokhara zu fahren. Aber zu dieser abenteuerlichen Fahrt, später mehr 🙂

Wir sind gut in Nepal angekommen, dieses Land hat uns jetzt schon verzaubert und uns geht es bestens 🙂

4 Kommentare zu „Namasthe Kathmandu“

  1. Kommt mir alles noch ein bisschen bekannt vor, der spirit in Kathmandu hat sicher wahrscheinlich nicht so viel verändert. Tolle Fotos, besonders das Taubenfoto

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  2. Sooo tolle Fotos , freut mich, dass es euch gefällt und gut geht , gute Weiterreise und freue mich schon auf den nächsten Blog 😀

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